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Unser Tag der offenen Tür
am 02. September 2016

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27. Juni 2014 – Tag der offenen Tür

An diesem Tag hatten wir unsere Türen für alle Weiterlesen

Die Pflegestufen in der Übersicht

Die Pflegestufe bestimmt die Höhe der Leistungen

Das Sozialgesetzbuch definiert Menschen als pflegebedürftig, die wegen einer Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen Verrichtungen des täglichen Lebens in mehr oder weniger erheblichem Maße der Hilfe bedürfen.

Was gehört dazu?

Die Alltagstätigkeiten, die bei der Einstufung berücksichtigt werden, sind im Wesentlichen vier Bereichen zugeordnet: 
1. Körperpflege 
(Waschen, Duschen, Baden, Zahnpflege, Frisieren, Rasieren, Toilettengang)
2. Ernährung 
(mundgerechte Zubereitung (nicht Kochen) des Essens, Hilfe bei der Nahrungsaufnahme)
3. Mobilität 
(Aufstehen und Zu-Bett-Gehen, An- und Auskleiden, Gehen und Stehen, Treppensteigen, Verlassen und Wiederaufsuchen der Wohnung, z.B. wegen eines Arztbesuchs)
4. Hauswirtschaftliche Tätigkeiten
Wer sich selbst waschen und anziehen, alleine essen und sich bewegen kann, aber den Haushalt ohne Unterstützung nicht mehr schafft, wird kaum als pflegebedürftig eingestuft werden.

Die Pflegestufen

Für alle Aktivitäten wird der zeitliche Pflegeaufwand nach vorgegebenen Orientierungswerten ermittelt. Neben dem so errechneten täglichen Zeitvolumen spielt auch die Häufigkeit des Pflegebedarfs pro Tag oder pro Woche eine Rolle.

Pflegestufe I - 

erheblich pflegebedürftig
Mindestens 90 Minuten täglich,
davon mindestens 45 Minuten Grundpflege

Pflegestufe II -

schwer pflegebedürftig
Mindestens drei Stunden täglich,
davon mindestens zwei Stunden Grundpflege

Pflegestufe III -

schwerstpflegebedürftig
Mindestens fünf Stunden täglich,
davon mindestens vier Stunden Grundpflege

Härtefall

(bei einem außergewöhnlich hohen Pflegeaufwand)
Mindestens sechs Stunden täglich, davon mindestens dreimal in der Nacht; Pflege ist auch nachts nur durch mehrere Pflegekräfte gemeinsam möglich

Pflegestufe 0

Vor allem Menschen erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz, z.B. mit geistigen, psychischen oder Demenzerkrankungen werden den oben genannten Kriterien der Einstufung nicht gerecht. Sie benötigen in der Regel weniger Hilfe bei der Körperpflege, Ernährung und Bewegung, sind aber auf Betreuung rund um die Uhr angewiesen. Um auch für sie eine entsprechende Betreuung zu gewährleisten wurde die Pflegestufe 0 eingeführt.